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Wednesday, 5. August 2009WM der Aerzte
Erlebnisbericht von Dirk Weimann
Weltmeisterschaft der medizinischen Heilberufe
23.-26.07.2009, Bad Birnbach Die Meisterschaften fanden dieses Jahr nach 5 Jahren wieder auf deutschem Boden statt. Der Austragungsort und die Strecken wurden vor 2 Jahren zu den deutschen Meisterschaften getestet. Die Organisation, zu der auch Organisatoren der jährlichen Bayernrundfahrt zählten war vorbildlich. Nicht ganz mitgespielt hatte das Wetter, auch wenn die Wettkämpfe zum grossen Teil im Trockenen statt fanden. Eröffnet wurde mit dem MTB-Rennen. Die Strecke war abwechslungsreich mit einigen technischen Schwierigkeiten. So musste eine Abfahrt mit ca 25° in einer Schneise abgesägter Baumstümpfe und mehrere Traversen durch weichen Waldboden mit reichlich Wurzelwerk gefahren werden. Im Trockenen keine besondere Schwierigkeit, aber der Start war bei 30° C und reichlicher Schwüle. Nach Ende der 2. Runde von 5 begann ein Gewitter über Bad Birnbach aufzuziehen und brachte zunächst reichlich Wind. Dann kam Starkregen dazu und die Temperatur sank auf 17° C am Rennende. Die Strecke wurde durch das Wasser nicht leichter, so dass ich als nicht ans MTB gewohnter am Schluss froh war, meinen 6. Platz ins Ziel zu bringen, den ich vom Start weg inne hatte. Den Jüngeren hatte ich bereits am Start nichts entgegen zu setzten. Start-Ziel befand sich auf einer 300m langen Gerade, an deren Ende sich eine 90° Linkskurve im Sand anschloss. Dann gings einfach gerade die Felder hinauf. Der spätere Sieger konnte schon am ersten Anstieg die Übrigen distanzieren. Am Freitag waren die Bahnrennen angesetzt. Das Wetter war anfangs wieder sehr gut und hielt während der Rennen. Die Siegerehrung fand dann allerdings im Regen statt. Der Ort, in dem die Bahn liegt, ist nicht leicht zur finden: Niederpöring liegt direkt an der Isar zwischen Landshut und Plattling. Die Bahn gehört zu den wenigen in Bayern und ist deshalb oft Austragungsort von Wettkämpfen und in gutem Zustand. Ich war mit meinem Abschneiden beim Sprint zufrieden, auch wenn die Zeit nicht ernsthaft für einen 3. Platz qualifiziert. Es waren halt nur 3 Teilnehmer in meiner Altersklasse in der Wertung. Die Zeit in der 3000m Verfolgung reichte dann zum 2. Platz. Der Sieger fuhr nur knapp am Bahnrekord vorbei, der mit 3min38s angegeben wird. Der Samstag begann mit erneutem Starkregen. Auf dem Campingplatz, auf dem wir das hochdach unseres Busses aufklappten schwamm alles davon. Wir merkten nicht viel davon, weil wir im Hallenbad des Platzes Muskel lockerten und Luzie schwamm erstmals ohne Hilfsmittel. Beim Start des Strassenzeitfahrens war wieder Sonne aber reichlich Wind, der auf der Strecke meisten von der Seite kam. Gefahren wurde eine 7,5 km Strecke mit Wendepunkt und 145 HM. Meine Zeit ist wieder vor allem auf die gute Materialberatung von Manfred zurückzuführen. Es reichte zu einem 8. Platz. Beim Strassenrennen am Sonntag wurde die Zeitfahrstrecke eingeschlossen. Der 15 km Rundkurs musste von den Herren A 5 mal gefahren werden. Nach Start-Ziel wurde die Strecke über einen Radweg entlang der Bundesstrasse geführt. Es schloss sich eine 12% Steigung an, in deren Anschluss welliges Gelände folgte, bis ein langes Gefälle mit 3-4% über 5km bis zum Ziel folgte. In der zweiten Runde zeigte sich meine mangelnde Rennerfahrung der letzten Jahre. In der Steigung wurde eine Attacke gefahren, der ich nicht folgen konnte. Die Ausreisser waren allerdings über die gesamt restliche Renndistanz in einem Abstand von 1,5 min, so dass ich im Nachhinein sagen muss, dass ich an dem Berg – eigentlich das was ich gerne fahre - hätte mit gehen müssen. Trotz allem bin ich einen 7. Platz herausgefahren, was im Rahmen des mir möglich liegt. Kommentare
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