Auf der
Mitteldistanz standen für die Skizunft Alexander Paa und Thomas Ritzka unter
700 weiteren Teilnehmern am Start zu 2000 Meter Schwimmen, 60 km Rad fahren und
14 km Laufen. Für beide ging es nicht um Bestzeiten, sondern um einen soliden
Wettkampf in der Vorbereitung auf den Ironman in Frankfurt, der in vier Wochen
auf dem Programm steht. Mit einem spektakulären Massenstart aller Teilnehmer im
badischen Hardtsee begann das Rennen bei optimaler Wassertemperatur. Große
Richtungsbojen erleichterten den Schwimmern die Orientierung. Nach 36.46 Min.
konnte Alexander Paa aus dem Wasser steigen, Thomas Ritzka folgte nach 38.56
Min. Auf der Radstrecke war Ritzka der stärkere und konnte für sich mehr als
sechs Minuten Vorsprung auf Paa herausfahren. Diese Reihenfolge änderte sich
auch beim Laufen nicht mehr und so erreichte Thomas Ritzka nach 3.41.58 Std.
auf Platz 207 das Ziel kurz vor dem Kornwestheimer Axel Hertfelder in 3.42,59
Std. Für Alexander Paa zeigte die Uhr beim Zieleinlauf 3.56.14 Std.Seiner
Favoritenrolle im international besetzten Feld gerecht wurde Chris McCormack
aus Australien (Hawaiisieger 2007) als Gesamtschnellster in 2.50.32 Std. vor
Stephan Vuckovic und Thomas Hellriegel.
Auf der
ebenfalls durchgeführten Langstrecke über 2,5 km Schwimmen, 110 km Rad fahren
und 21 km Laufen waren weitere fünf Skizünftler mit rund 400 Gleichgesinnten am
Start. Mit schnellen 38.21 Min. setzte sich Frank Saam schon beim Schwimmen von
seinen Vereinskollegen ab, es folgten Frank Linkhauer in 44.55 Min., Kurt
Christmann 46.09 Min. und Uwe Lercher in 51.20 Min. Mit dem Wechsel aufs Rad
drückte auch die Sonne durch den Frühnebel und es wurde zunehmend wärmer, fürs
Radfahren aber noch kein Problem. Die hügelige Kraichgaulandschaft bot eine
abwechslungsreiche Strecke mit zahlreichen kernigen Anstiegen und
anspruchsvollen schnellen Abfahrten. Frank Saam war sehr flott unterwegs, bis
ihn ein Plattfuss stoppte. Durch die Reparatur verlor er kostbare Zeit konnte
aber trotzdem noch als erster Kornwestheimer nach 3.32 Std. zum laufen
wechseln. Eine stark verbesserte Radleistung zeigte Frank Linkhauer, er ging
nach 3.37.31 Std. auf die Laufstrecke und kurz danach wechselte auch schon Uwe
Lercher (3.39.39 Std.). Beim abschließenden Halbmarathon waren die Sonne und
die Hitze für die Wettkämpfer eine zusätzliche Belastung. Auf der Schlussrunde
wurde Frank Saam (1.45.23 Std.) noch vom stark laufenden Frank Linkhauer (1.30.54
Std.) abgefangen. Linkhauer finishte nach 5.53.21 Std. auf Rang 57, Saam
benötigte insgesamt 5.56.13 Std. (Platz 66). Auch Uwe Lercher musste noch einen
Vereinskollegen vorbeiziehen lassen. Lercher hatte sich einen konstanten Lauf
nach strenger Pulskontrolle vorgenommen, was ihm in 2.03 Std. auch gut gelang,
doch Kurt Christmann hatte ein deutlich schnelleres Tempo angeschlagen und
konnte mit 1.46 Std. Laufzeit seinen Rückstand aufholen. Aufziehende Wolken und
ein Gewitterschauer sorgten für etwas Abkühlung für die Läufer. Die Endzeit für
Christmann war 6.28.59 Std. und Lercher kam nach 6.34.45 Std. ins Ziel. Bei
seinem ersten Einsatz auf der längeren Strecke hatte Walter Hellwig mit
erheblichen Problemen zu kämpfen. Das Schwimmen konnte er noch in 55.53 Min.
bewältigen aber die harte Radstrecke machte ihm schon schwer zu schaffen. Mit
seinen letzten Reserven ging er dann auf die Laufstrecke und versuchte über die
Runden zu kommen. Nur mit eisernem Willen konnte er sich motivieren nicht
abzubrechen. Er erreichte nach einem langen Arbeitstag das erlösende Ziel in 7.46
Std. Der Gesamtsieg ging an Christian Brader vom VfL Kaufering (5.06 Std.)
knapp vor Matthias Klumpp aus Reutlingen.


