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Tuesday, 3. July 2007IRONMAN in Zürich und FrankfurtErfolge für die Skizunfttriathleten bei Langdistanzrennen Dicht gedrängt sind die Termine der europäischen Langdistanzrennen im Triathlon. Beim in Skizunftkreisen beliebten IRONMAN-Zürich war in diesem Jahr Thomas Ritzka dabei. Er hatte sich für seinen ersten Start über die lange Distanz den durch eine schwere Radstrecke bekannten Wettkampf in der Schweizer Bankenmetropole ausgesucht. Seine sechsmonatige, intensive Vorbereitung hatte ihm vor Allem beim Laufen einen enormen Leistungsfortschritt gebracht. An seinen technischen Schwächen beim Schwimmen konnte er im gemeinsamen Vereinstraining regelmäßig arbeiten und erzielte dadurch erkennbare Fortschritte. Bei optimalen Wetterbedingungen waren mit ihm rund zweitausend internationale Teilnehmer, die die Herausforderung über insgesamt 226 Kilometer im Wasser, auf dem Rad und zu Fuß in Angriff nahmen, am Start. Der Zürichsee lag ruhig in der Morgensonne vor den teilweise noch schneebedeckten Alpengipfeln. Mit seiner Schwimmzeit von 1.22 Std. für die 3,8 Kilometer im Zürichsee gelang ihm ein erster Teilerfolg, der ihn für das weitere Rennen zusätzlich motivierte. Trotz der steilen Anstiege rund um Zürich konnte Thomas Ritzka über die gesamten 180 Radkilometer ein konstantes Tempo halten, was für sein gutes Ausdauertraining spricht. Auch eine Zeitstrafe wegen „nicht einhalten der rechten Fahrspur“ brachte ihn nicht aus dem Konzept, sodass er nach weiteren 5.44 Std. zum zweiten und letzten Wechsel kam. Beim abschließenden Marathonlauf werden die letzten Leistungsreserven eingesetzt, wobei sich eine konsequente Vorbereitung am meisten auszahlt. Im Wechselstress vergaß Ritzka seine Pulsuhr mitzunehmen, dadurch musste er nur nach seinem Gefühl laufen und ihm fehlte die wichtige Kontrolle von Zeiten und Pulswerten. Er konnte aber bei jetzt starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen mit Kohlehydratgels und viel Flüssigkeitszufuhr den immer gefürchteten Einbruch verhindern. Ohne weitere Probleme spulte er Kilometer um Kilometer ab und erreichte nach einer Laufzeit von 4.07 Std. das Ziel auf Rang 657 unter allen Teilnehmern. Als Neuling auf der Langstrecke gelang ihm damit ein fast perfektes Rennen mit einer Gesamtzeit von 11.22.29 Std. und er hat sich umgehend zum Ziel gesetzt, beim nächsten Mal einen Angriff auf die 11-Stundenmarke zu unternehmen. Uwe Lercher steigerte sich in der zweiten Radrunde, musste aber genau wie sein Bruder Gerry schon verhältnismäßig früh an die Reserven gehen. Für Frank Debus war schon nach enttäuschender Leistung auf dem Rad der Traum von Hawaii geplatzt. Mit folgenden Radzeiten fuhren die Skizunftathleten in die Wechselzone: Elsässer 5.35 Std., Uwe Lercher 5.33 Std., Gerry Lercher 5.50 Std., Debus 6.25 Std. Der Marathonlauf war über vier Runden direkt am Frankfurter Mainufer abgesteckt. Für Elsässer lief alles perfekt, er fühlte sich gut und konnte seine geplanten Kilometerzeiten konstant halten. Erst zur zweiten Hälfte ließen die Kräfte nach und das Tempo fiel ab. Dennoch reichte es zu einer Laufzeit von 4.02 Std., was eine Endzeit von 10.56 Std. ergab. Damit hatte er sein Ziel von elf Stunden deutlich unterboten und war mit seiner Leistung sichtlich zufrieden. Mit eisernem Willen kämpften sich die beiden Lerchers von einer Verpflegungsstation zur nächsten, um den Zieleinlauf auf dem vollbesetzten Frankfurter Römer zu erreichen. Sie liefen nach 12.28 Std. bzw. 12.56 Std. erschöpft aber glücklich ins Ziel. Für Debus reichte es nur zu einer Endzeit von 13.25 Std. Das Profirennen war fest in Deutscher Hand, bei den Herren setzte sich Timo Bracht mit neuem Streckenrekord in 8.09 Std. gegen den jungen Michael Göner aus Reutlingen durch. Bei den Damen kam es nach einem Kopf an Kopf Rennen zwischen Nicole Leder und Andrea Brede zu einer Sprintentscheidung auf den letzten Metern, die Nicole Leder mit wenigen Sekunden Vorsprung gewinnen konnte. Kommentare
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