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Tuesday, 12. June 2007Kraichgau Triathlon-Festival in Bad SchönbornZehn Teilnehmer der Kornwestheimer Skizunft waren über die Mittel- und Langdistanz am Start. Als letzter Formtest vor den großen Ironmanrennen mit Skizunftbeteiligung in Frankfurt, Zürich und Roth war diese bestens organisierte Veranstaltung im Kraichgau mit anspruchsvollen und schönen Strecken geradezu ideal. Das internationale Starterfeld war von den Profis bis zu den Altersklassen sehr gut besetzt. Auf der langen Strecke über 2,5 Km Schwimmen, 110 Km Radfahren und 21 Km Laufen gingen von der Skizunft drei Athleten ins Rennen. Mike Beuerle sagte seinen geplanten Start verletzungsbedingt kurzfristig ab. Bei einer Wassertemperatur von 23 Grad mussten die Triathleten beim Schwimmen im Baggersee auf ihre Neoprenanzüge verzichten. In der Regel führt dies zu etwas langsameren Schwimmzeiten, Frank Saam aber legte gleich richtig los und kam als zwölfter des Gesamtfeldes nach 40.26 Min. aus dem Wasser. Nicht mithalten konnte da Klaus Herrmann, der nach für ihn durchschnittlichen 46.52 Min. an Land kam. Sichtlich schwer tat sich Uwe Lercher der genau eine Stunde für die Schwimmstrecke benötigte. Bei schon recht hohen Lufttemperaturen und leichtem Wind ging es nonstop auf die 110 Kilometer der Radstrecke. Für Saam lief es weiterhin perfekt und er konnte seine gute Platzierung mit einer Radzeit von 3.30 Std. verteidigen. Pech hatte dagegen Klaus Herrmann, nach etwa 30 Kilometer brach in seinem Vorderrad eine Speiche, dadurch entstand eine starke Unwucht und die Bremse war ohne Funktion. Glücklicherweise konnte er das Rennen fortsetzen, musste aber vorsichtiger in die Abfahrten gehen und gegen den höheren Widerstand ankämpfen. Es reichte dann trotzdem noch für eine Radzeit von 3.37 Std. und er war froh, sein defektes Rad in der Wechselzone abstellen zu können und auf die Laufstrecke zu kommen. Uwe Lercher kam auf dem Rad auch sehr gut in Schwung und konnte mit 3.45 Std. viele Plätze gut machen. Zum abschließenden Halbmarathon herrschte tropische Schwüle. Jetzt musste Frank Saam wie geplant wegen seinem verletzungsbedingten Trainingsrückstand beim Laufen das Tempo drosseln, konnte aber konstant durchlaufen und musste nach 1.47 Std. nur wenige Plätze abgeben. Seine Endzeit von 5.58.11 Std. reichte für einen starken 19. Gesamtrang und Platz 5 in seiner Altersklasse TM35. Für Herrmann lief es von Runde zu Runde besser und er benötigte nur 1.42 Std. für den Lauf. Nach 6.07.17 Std. war er als Erster seine Altersklasse TM50 im Ziel (Gesamt 37.). Uwe Lercher kämpfte beim Lauf tapfer gegen die Hitze und den inneren Schweinehund, er durchlief nach einer Gesamtzeit von genau 7.07 Std. das Ziel auf Rang 165. Das Rennen der Profis bestimmte von Beginn an Tom Söderdahl aus Finnland (Endzeit 5.07Std.) vor Lokalmatador Rolf Lautenbacher (5.17 Std.). Die übrigen Skizunftathleten waren auf der Mittelstrecke über 2 Km Schwimmen, 60 Km Radfahren und 14 Km Laufen unterwegs. Rund sechshundert Schwimmer drängten sich beim Massenstart am Seeufer um die besten Plätze. Im vorderen Mittelfeld kamen Reinhold Oechsle nach 36.25 Min. vor Jürgen Elsässer in 37.23 Min., Marcus Kappes (40.22 Min.) und Gerry Lercher (40.50 Min.) an Land. Mit etwas Abstand folgten Jürgen Friedrich deutlich vor Walter Hellwig und Willi Simmler. Auf den 60 Radkilometern durch die Kraichgauberge legten die Skizünftler durchweg gute Zeiten vor. Oechsle und Kappes benötigten je 1.53 Std., Elsässer und Friedrich blieben ebenfalls knapp unter 2 Stunden. Auch Lercher in 2.05 Std. und Dr. Hellwig mit 2.13 Std. überraschten positiv. Für Simmler (2.38 Std.) ging es in der Vorbereitung seiner weiteren Saison um das Herantasten an längere Strecken und um die problemlose Versorgung mit geeigneter Nahrung und Getränken. Auf den restlichen 14 Laufkilometern über zwei Runden zeigte sich, wer die beste Renneinteilung gewählt hatte. Reinhold Oechsle konnte in seiner stärksten Disziplin durch einen schnellen Lauf in 57.28 Min. weitere Plätze gut machen und finishte nach 3.27 Std. auf Gesamtrang 55 (9.TM40). Auch Marcus Kappes gelang es sich noch zu steigern um nach genau 1 Stunde in 3.33 Std. das Ziel auf Platz 90 zu erreichen. Jürgen Elsässer spulte das gesamte Rennen exakt nach seinen vorgegebenen Pulswerten ab und hatte noch erhebliche Reserven für eine fulminante Schlussrunde. Mit einer Laufzeit von 1.04 Std. erreichte er eine Endzeit von 3.41 Std. und bewertete anschließend sein Ergebnis als optimal für die Vorbereitung auf den Ironman in Frankfurt. Ebenfalls sehr zufrieden lief Jürgen Friedrich nach 3.52 Std. ins Ziel, nach Problemen in den ersten Rennen des Jahres hatte diesmal alles gepasst. Bei seinem ersten Einsatz über eine längere Distanz schlug sich Walter Hellwig prächtig. Er konnte seine Trainingsleistungen voll umsetzen und ein konstantes Tempo halten, was zu einer Endzeit von 4.26 Std. und Rang 9 seiner Altersklasse TM55 reichte. Zeitgleich lief Gerry Lercher ein, er hatte beim Radfahren zuviel gewagt und musste dies mit einem Einbruch beim Laufen büssen. Er hielt aber durch und konnte auf der zweiten Laufrunde sogar wieder das Tempo steigern. Richtig rund lief es zum Schluss auch für Willi Simmler, er belegte mit 5.06 Std. den 2. Platz seiner Altersklasse. Ein spannendes Rennen bei den Profis lieferten sich die beiden deutschen Hawaiisieger Faris al Sultan und Thomas Hellriegel. Am Ende konnte sich al Sultan in 2.50 Std. gegen seinen Verfolger durchsetzen. Kommentare
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