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Sunday, 1. October 2006Zwei neue Sieger mit zwei neuen Streckenrekorden
Kornwestheimer Zeitung vom 25. September 2006
T R I AT H L 0 N Svenja Bazlen und Uwe Richlik gewinnen den Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen Kornwestheim. Fast 400 Kinder, Frauen und Männer sind am Sonntag in Kornwestheim um die Wette geschwommen, geradelt und gelaufen. Die Schnellsten beim 14. Triathlon der Skizunft waren Svenja Bazlen (TF Feuerbach) und Uwe Richlik (SF Neckarsulm). Von Steffen Rometsch Am Ende strahlte die Organisationsleiterin Carmen Erhart mit ihrem Team und den Teilnehmern um die Wette: Ohne größeren Unfall ging die 14. Auflage des Triathlons bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne. Auf dem Treppchen: Neue Namen zieren bei der 14. Auflage die Siegerlisten des Kornwestheimer Triathlons. Bei den Männern setzte sich Uwe Richlik in 56:46 Minuten vor Titelverteidiger Peter Vester (TF Feuerbach 57/26) und David Hinze (Tri Team Staufen/58:05):. Bei den Frauen stand erstmals Svenja Bazlen auf dem obersten Siegertreppchen. Nachdem die 22-jährige im Vorjahr - damals noch im Trikot des TB Cannstatt - noch Zweite wurde, erreichte sie bei ihrer dritten Teilnahme nach 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 4,2 Kilometer Laufen nach genau einer Stunde und drei Sekunden als Schnellste mit neuem Streckenrekord das Ziel auf dem Marktplatz. Auf ihre stärkste Konkurrentin Lena Seeburger vom Tri Team Staufen (1:04,45 Stunden) hatte sie fast fünf Minuten Vorsprung. Dritte wurde Rabea Heß (Staufen) in 1:06,43 Stunden. "Das war ein gelungener Saisonabschluss, auch mit der Zeit bin ich zufrieden", resümierte Svenja Bazlen ihren Lauf. Die ehemalige Schwimmerin ist in diesem Jahr erstmals für die TF Feuerbach in der Triathlon-Bundesliga gestartet und war dabei in fünf Wettkämpfen unter den ersten Zehn. Die Mannschaftswertung sicherte sich die TF Feuerbach mit Vester, Bazlen und Ramon Renner. Rekord gebrochen: Den zweiten Sieg, in Folge hat Peter Vester, verpasst, und auch seinen Streckenrekord ist der 33-jährige los. Im Vorjahr bewältigte der Feuerbacher die drei Distanzen in 56:53 Minuten, Richlik war am Sonntag ganze sieben Sekunden schneller. Vester selbst verpasste dagegen seine Bestzeit um 33 Sekunden. Eine echte Erklärung musste der zweimalige KornwestheimSieger im Ziel zunächst schuldig bleiben. An der Strecke jedenfalls lag es nicht. "Kornwestheim ist immer ein schöner Wettkampf, aber vor allem die Radstrecke hat es in sich, weil sie sehr anspruchsvoll und ungleichmäßig, ohne Rhythmus ist", sagte Vester. An der Klatsche: So einen Job hat man nicht alle Tage. Gut 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene durfte Kira Bofinger mit der Fliegenklatsche auf den Kopf hauen. Für die Schwimmer im Hallenbad war das das Zeichen, dass sie auf ihrer letzten Bahn sind. "Mindestens 50 Schwimmer habe ich heute abgeklatscht", sagt die Zehnjährige nach vier Stunden am Beckenrand und schmunzelt: "Ich darf eben nicht zu feste draufhauen." Startverbot für Gastgeber: Vergeblich sucht man in den Teilnehmerlisten nach Startern der gastgebenden Skizunft Kornwestheim. "Wir brauchen alle Kräfte aus dem Verein sowie Freunde und Bekannte für die Organisation", sagt Mitorganisator Klaus Herrmann. Insgesamt sorgen 150 Ehrenamtliche im Hallenbad, an der Strecke sowie in der Wechselzone für einen reibungslosen Ablauf. Besonders erfreulich für Triathlonabteilungsleiter Hanspeter Diehl: "Wir hatten unter den 400 Startern so viele Kinder und Jugendliche wie noch nie." Rund 120 Teilnehmer waren unter 18 Jahren. Namen und Platzierungen: Die komplette Ergebnisliste des 14. Kornwestheimer Triathlons veröffentlichen wir in unserer Dienstagsausgabe. Kommentare
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