NavigationLinksSucheKategorienVerwaltung des Blogs |
Thursday, 7. September 2006IRONMAN in Sherborne, GroßbritannienNach wenigen Tagen der Anpassung stand er am frühen Sonntagmorgen mit rund 1300 Triathleten am Start zum Schwimmen im Sherborne Lake. Der See liegt in einer malerischen Hügellandschaft direkt am Sherborne Castle. Nach dem Einschwimmen zur ca. 300m entfernten Startboje wurde das Rennen um 6 Uhr gestartet. Bei nur 20°C Wassertemperatur waren zwei Runden zu schwimmen. In persönlicher Bestzeit kam Weininger aus dem Wasser. Beim anschließenden Radfahren mussten drei Runden zu je 60 km gefahren werden. Der Kurs im Südwesten Englands war sehr anspruchsvoll, insbesondere auch wegen dem rauen Fahrbahnbelag und ständigem Auf und Ab. Die letzten Kilometer der Radrunde wurden noch durch starken Gegenwind erschwert, so dass keine schnellen Zeiten bei ansonsten idealen Wetterbedingungen zu erwarten waren. Nach 6:42 Std. stellte Weininger das Rad in die Wechselzone und ging auf den harten Marathonkurs mit teilweise unbefestigten Wegen und zahlreichen Höhenmetern. Quer durch die Sherborner Hügellandschaft vorbei am alten Schloss ging es durch die Innenstadt von Sherborne. Die regelmäßige und absolut notwendige Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit gestaltete sich problemlos, jetzt zahlten sich auch die vielen Trainingskilometer und seine große Erfahrung aus. Mit eisernem Willen und schweren Beinen kam er nach insgesamt 13:43 Std. ins Ziel am Sherborne Lake und finishte überglücklich seinen siebten Ironman. Mit Ausnahme der Topathleten ist über die Langdistanz für alle Teilnehmer das Ankommen oberstes Ziel, nur bei optimalen Bedingungen, perfekter Vorbereitung und etwas Glück sind dann auch Bestzeiten möglich. Trotz der intensiven und langen Belastung konnte Manfred Weininger die außergewöhnliche Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Helfer und Zuschauer genießen. Kommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
Kommentar schreiben
|