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Thursday, 7. September 2006Int. Mitteldistanztriathlon in Locarno
Den mit vielen Teilnehmern aus Italien, Deutschland und der Schweiz international gut besetzten Wettkampf nutzen die Triathleten gerne für den Saisonabschluss in Europa und zur Vorbereitung auf die noch ausstehenden Überseerennen. Die bekannt schöne Lage von Locarno am Lago Maggiore und das milde Klima am Südrand der Schweizer Alpen bieten den Ausdauersportlern ideale Bedingungen für gute Leistungen. Bei mehreren Rennen über unterschiedliche Distanzen waren weit mehr als 1000 Sportler am Start.
Die Kornwestheimer Willi Simmler und Klaus Herrmann hatten für die Mitteldistanz über 2,5 Km Schwimmen, 80 Km Radfahren und 20 Km Laufen gemeldet. Am frühen Sonntagmorgen erfolgte der Start zum Schwimmen im noch über 20 Grad warmen See. Klares Wasser, große Bojen und nur geringe Wellen boten für die beiden langstreckenerprobten Skizünftler gute Voraussetzungen in der ersten Disziplin, jedoch gingen sie mit unterschiedlicher Taktik ins Rennen. Mit maximaler Belastung wollte Herrmann von Anfang an seine Leistungsgrenze über den gesamten Wettkampf austesten, mit dem Risiko eines Einbruchs auf der Laufstrecke. Simmler dagegen versuchte mit kluger Einteilung zum Ende seine Laufstärke für ein gutes Ergebnis zu nutzen. Schon nach 43:44 Min. wechselte Herrmann im Strandbad von Locarno den Schwimmanzug gegen die Radschuhe und stieg auf seine Rennmaschine, Willi Simmler kämpfte sich in 1:05 Std. durch den See. Es folgte bis zum Wendepunkt eine 40 Kilometer lange Bergaufstrecke im Maggiatal mit teilweise steilen Rampen. Der Rückweg war entsprechend abschüssig und bot viele Möglichkeiten das Tempo hoch zu halten. Dies nutzte Radspezialist Herrmann in 2:11 Std. optimal und positionierte sich nur wenige Minuten hinter der Spitzengruppe. Auch Simmler fand auf dem anspruchsvollen Kurs ein gutes Tempo und war nach 3:10 Std. mit dem Rad wieder zurück im Wechselbereich. Auf dem letzten Teilstück waren vier flache Runden zu je 5 Kilometer zu laufen, dort musste sich zeigen, ob zum Finale noch genügend Reserven für eine gute Zeit vorhanden sind. Bei Klaus Herrmann ging die Rechnung voll auf, er konnte sein Tempo konstant hoch halten und lief nach 1:33 Std. mit einer Gesamtzeit von 4:28 Std. auf Platz 47 ins Ziel, in der Altersklasse AK45 ergab dies den 3. Platz. Auch Willi Simmler konnte noch wie geplant zulegen, erreichte das Ziel mit einem guten Lauf nach 6:37 Std. und war mit seinem Saisonabschluss voll zufrieden. Sieger in der Gesamtwertung wurde nach einem spannenden Rennen Matthias Klumpp aus Reutlingen in 3:53 Std. Kommentare
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