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Sunday, 3. September 2006Gigathlon in der Schweiz – ein 21-Stunden Abenteuer in fünf Disziplinen
Andreas Joos von der Triathlonabteilung der Kornwestheimer Skizunft war zum zweiten Mal am Start bei diesem extremen Ausdauerwettkampf. Insgesamt mussten 330 Kilometer mit dem Rennrad und Mountainbike, im Wasser, auf Inlineskates und zu Fuß bewältigt werden.
Start war um 0.00 Uhr in Genf zu einer 166 Kilometer langen Nachtfahrt mit dem Rennrad durch das Schweizer Juragebirge nach La Chaux de Fonds. Nach 6.40 Stunden konnte er am frühen Morgen auf das Mountainbike umsteigen um die 68 Kilometer lange und anstrengende Berg- und Talfahrt (5.40 Std.) zum Bielersee in Angriff zu nehmen. Anschließend ging es zu den Lieblingsdisziplinen von Andreas Joos, der beim 7,5 km Flussschwimmen in der Aare mit 1.18 Stunden eine sehr gute Zeit vorlegte. Bei den Wechseln an den verschiedenen Orten wurde Joos von einem Begleitteam unterstützt, das für ihn Verpflegung, frische Kleidung und die entsprechenden Sportgeräte transportierte und bereithielt. Mit zunehmender Wettkampfdauer machte sich aber auch die Ermüdung bemerkbar und Joos hatte zudem noch mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Bei optimalen Wetterbedingungen wechselte er dann auf die 46 km Inlinerstrecke nach Murten. Dabei galt es möglichst locker zu bleiben, bevor es auf den abschließenden Marathonlauf ging. Beim Wechsel zum Laufen versagte erstmals die Logistik der Betreuer. Joss musste ungefähr zehn Minuten auf seine Laufausrüstung warten, er nutze aber die Zeit um sich nochmals richtig zu verpflegen und Kraft zu schöpfen für die restlichen 42 Laufkilometer bis zum Ziel in der Hauptstadt Bern. In seiner Paradedisziplin tat er sich anfänglich recht schwer, fand aber nach einer Stunde in seinen gewohnten Laufrythmus, auch wenn es immer schwieriger wurde sich zu konzentrieren. Ab der Stadtgrenze von Bern fiel ihm dann das Laufen zusehends leichter, da das Ziel in greifbare Nähe rückte. Nach insgesamt 21 Std. 30 Min. hatte er sein Schweizer Nonstop-Abenteuer überstanden und konnte seinen Zieleinlauf in vollen Zügen genießen. Er belegte unter den rund 300 Einzelstartern, von denen nur 193 innerhalb von 24 Stunden ins Ziel kamen, Platz 122. Gesamtsieger wurde Roger Fischlin aus der Schweiz 15 Std. 48 Min. Kommentare
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