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Tuesday, 3. August 2010
Geschrieben von kh
WM Immenstadt - Ironman Regensburg - DM MerzigWeltmeisterschaft Langdistanz in Immenstadt IRONMAN in Regensburg DM der Jugend und Junioren in Merzig/Saar: Bei den Deutschen Triathlon Meisterschaften 2010 in Merzig erkämpfte Ella Schmidt von der Skizunft Kornwestheim den 3. Platz mit der Juniorenmannschaft von Baden-Württemberg – in der Einzelwertung wurde sie 18. In Merzig an der Saar wurden wie im Vorjahr die deutschen Triathlonmeisterschaften der Jugend und Junioren ausgetragen. Vom Baden-Württembergischen Triathlonverband waren 57 Athleten und Athletinnen dabei. Bei idealen Wettkampfbedingungen starteten die Wettkämpfe am Vormittag mit den Rennen der Jugend, bei denen sowohl Laura Sprießler aus Mengen (Jugend B) als auch Julia Röhm aus Süßen (Jugend A) souveräne Siege für das Team aus Baden-Württemberg einfahren konnten. Ella Schmidt musste am Nachmittag an den Start zum 750 Meter langen Schwimmen, das anfänglich sehr gut lief. Nach der Wende, stromaufwärts schwimmend, konnte sie aber das Tempo der Spitzenathleten nicht mehr mitgehen und verpasste beim Wechsel den Anschluss an die zweite Radgruppe um wenige Sekunden. Nun galt es als dritte Athletin des Baden-Württembergischen Teams alles für die Mannschaftswertung zu geben. Allein auf sich gestellt kämpfte sie 20 km lang gegen den aufkommend Wind, um dann mit schweren Beinen die abschließenden 5 km Laufen zu absolvieren. Am Ende reichte es noch für einen 18. Platz und zusammen mit Hanna Philippin (6. in 1:03:25) und Ann-Cathrin Frick (11. in 1:05:34) konnte sie sich über die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung der Juniorinnen freuen, hinter den Teams aus Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Die Einzelwertung gewann erneut Charlotte Bauer (1:01:50, Schleswig-Holstein) vor Marie-Luise Klietz (1:02:01, Mecklenburg-Vorpommern) und Theresa Baumgärtel (1:02:13, Bayern). Eine Weitere Medaille für das Team aus Baden-Württemberg gab es noch für die weibliche Jugend A, die mit Julia Röhm (Süßen), Victoria Bleichers und Kirsi Schmidt die Silbermedaille in der Mannschaftswertung gewannen. IRONMAN Regensburg: Zwei Teilnehmer der Skizunft im Ziel Knapp 2000 Teilnehmer waren beim erstmals ausgetragenen Wettkampf in Regensburg über die Langdistanz am Start, darunter von der Skizunft Alexander Paa und Tina Herzig. Nach gutem Auftakt beim Schwimmen in 1.10 Stunden für die 3,8 Kilometer ging es für Alexander Paa nur noch ums ankommen. Er war in der Vorbereitung nicht so konsequent und konnte deshalb mit einer Gesamtzeit von 12.15 Stunden seine Leistungen aus dem Vorjahr nicht verbessern. Für Tina Herzig, die einzige Frau der Skizunft auf der Langstrecke, lief es dagegen deutlich besser. Sie war mit konstantem Tempo unterwegs und finishte nach 12.35 Stunden. WM Langdistanz in Immenstadt/Allgäu: Klaus Herrmann belegt Platz 7 seiner Altersklasse Fast ein Heimspiel hatten die Skizunfttriathleten in diesem Jahr bei den ITU-Weltmeisterschaften in Immenstadt. Die traditionelle Veranstaltung im Allgäu erhielt erstmals den Zuschlag für die Austragung der Rennen auf der Langstrecke über 4 Kilometer Schwimmen, 130 Kilometer Radfahren und 30 Kilometer Laufen. Für die Deutsche Nationalmannschaft in den Altersklassen waren von der Skizunft Mike Beuerle, Frank Saam, Klaus Herrmann und Uwe Lercher gemeldet. Unter den mehr als 750 internationalen Teilnehmern waren neben den europäischen Startern unter anderem aus Belgien, Spanien, Holland, Frankreich und Italien vor allem die starken Triathlonnationen Neuseeland, Australien und USA zahlreich vertreten. Aber auch aus Brasilien, Südafrika und Kanada waren die Sportler angereist. Die Mannschaften aus Österreich, der Schweiz und Deutschland stellten zahlenmäßig den größten Teil des Feldes. Ideale Wetterbedingungen und eine perfekte Organisation in einer eindrucksvollen Landschaft ergaben optimale Voraussetzungen für die Entscheidungen der Weltmeisterschaft 2010. Kurz nach Sonnenaufgang fiel der Startschuss im kleinen Hafen von Bühl am Alpsee. Für die Schwimmstrecke von 4 Kilometern musste der See fast vollständig in der Länge hin und zurück durchschwommen werden. Durch genügend große Bojen war die Orientierung relativ einfach, nur auf dem Rückweg blendete die noch tief stehende Sonne. Wieder einmal war Frank Saam mit knapp über einer Stunde der schnellste Skizunftschwimmer, 7 Minuten danach kam Klaus Herrmann an Land, gefolgt von Mike Beuerle in 1.13 Std. und Uwe Lercher (1.22 Std.). Die nun folgende, sehr anspruchsvolle, Radstrecke über 130 Kilometer mit 2000 Höhenmetern in den Allgäuer Bergen wurde zur entscheidenden Disziplin. An den vielen, langen und steilen Anstiegen war es wichtig, nicht zu viel Energie und Kraft zu verlieren, um den anstrengenden Wettkampf in einer guten Zeit zu beenden. Am besten von den Kornwestheimern kam Klaus Herrmann mit diesen Bedingungen zu Recht. Er konnte mit einer Fahrzeit von 4.12 Std. seinen Rückstand auf Saam (4.15 Std.) etwas verkürzen und sich auch eine gute Position im Gesamtfeld erkämpfen. Sowohl bergauf als auch in den technisch schwierigen Abfahrten waren beide in ihrem Element. Mike Beuerle hielt sich dagegen auf dem Rad bewusst zurück (4.29 Std.) und setzte voll auf seine Laufstärke. Für die kräftige Statur von Uwe Lercher war auf der bergigen Strecke nichts zu erreichen. Es war unmoeglich, die in den vielen Anstiegen verlorene Zeit (4.53 Std.) trotz seiner perfekten Abfahrtstechnik aufzuholen. Auch viele der internationalen Teilnehmer kamen mit der knackigen Radstrecke einfach nicht zu recht und scheiterten an den ungewohnten und harten Anforderungen. Beim Wechsel zum Laufen hatte Frank Saam noch einen Radsturz, der für ihn aber ohne größere Verletzungen blieb. Knapp dahinter wechselte Herrmann gewohnt routiniert und schnell auf die 30 Kilometer lange Laufstrecke, wo sich nun die lange und gezielte Vorbereitung auszahlen musste. Saam kam nach dem kraftraubenden Radkurs aber nicht richtig in Schwung und kämpfte von Anfang an mit Krämpfen in den Beinen. Herrmann dagegen fand schnell zu seinem Laufrhythmus und war schon nach 10 Kilometern an Saam vorbeigezogen. Ebenfalls schwere Beine hatte Mike Beuerle, er konnte wegen der doch enormen Vorbelastung nicht sein gewohntes Tempo gehen. Auf den letzten Kilometern war auch Herrmann gezwungen wegen Muskelkrämpfen immer wieder anzuhalten. Mit viel Durchhaltewillen gelang es ihm aber seine Platzierung zu verteidigen und er kämpfte sich mit einer Laufzeit von 2.39 Std. nach exakt 8 Stunden und 5 Minuten auf Rang 7 seiner Altersklasse M50 ins Ziel. Mit diesem Ergebnis (Gesamtrang 110) war er im internationalen Vergleich dieser Weltmeisterschaft mehr als zufrieden. Die Vereinskameraden Beuerle und Saam liefen die Schlussrunde bis ins Ziel gemeinsam, nachdem Mike Beuerle mit 2.55 Std. Saam noch eingeholt hatte. Für beide wurde eine Gesamtzeit von 8.43 Stunden (Platz 222) gestoppt. Uwe Lercher konnte den Wettkampf nicht beenden, er musste nach 20 Laufkilometern das Rennen abbrechen. Weltmeister aller Klassen wurde der Franzose Sylvain Sudric in 6.24 Stunden, bester Deutscher war Konstantin Bachor in 6.33 Stunden. Kommentare
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