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Tuesday, 20. July 2010Challenge RothKurt Christmann finisht seine erste Langdistanz in sehr guten 10.47.45 Stunden Schwimmen 1.13 Std., Rad 5.48 Std., Lauf 3.47 Std.
Erfahrungsbericht von Kurt Christmann
Was für ein Tag: er begann mit Kopfschmerzen, Nasenspray und Nasenbluten und endete mit der Finisherparty in Roth. Um 03:15 Uhr war Aufstehen angesagt. Wegen meiner Erkältung gab es ein erstes Medikamentenfrühstück (kein Doping) und direkt danach folgte das normale Wettkampffrühstück. In aller Ruhe erfolgte die Anreise zum Schwimmstart wo ich bis 06:00 Uhr Zeit hatte einen letzten Fahrradcheck zu machen und den Bikebeutel und den Post Race Beutel zu deponieren. Die Wetterbedingungen waren mit 23°C Wasser-, 16°C Lufttemperatur und stark bedecktem Himmel ideal. Ernst wurde es für mich um 07:25 Uhr mit dem Schwimmstart der drittletzten Startgruppe. Schon nach wenigen Minuten meldet sich mein Husten und ich wollte schon aussteigen aber ich war ja am Start um ein Eisenmann zu werden und ein solcher gibt so schnell nicht auf. Also beschloss ich ruhig und konzentriert zumindest das Schwimmen zu Ende zu bringen. Nach dem dies gut zu Ende ging fiel der Entschluss das Ding jetzt erst Recht durchzuziehen. Ziel war es für mich meine leichte Erkältung nicht herauszufordern und einfach ins Ziel zu kommen. Die erste Radrunde mit 90km fuhr ich mit ca. 80% meines max. Pulses. Im Laufe der zweiten Radrunde kam immer mehr die Sonne heraus und damit mehr Wind. Mein Puls ging runter bis ca. 76%, außer kurz vor dem Solarer Berg wo mich Chrissie Wellington überholte und ich mit erhöhtem Puls ein Stück mitgefahren bin. Bei ca. 120 km meldeten sich der Po und meine Oberschenkel und ich freute mich richtig aufs Laufen. Der Wechsel zum Laufen verlief ohne Probleme und auch hier war mein Ziel mit ca. 80% meines max. Pulses den Marathon zu laufen, was etwa 5min10s auf den Kilometer ergibt. Mittlerweile war der fränkische Himmel schön weißblau bei 26°C. Nach 24km rutschte wie bereits beim Radfahren mein Puls auf ca. 76% und meine Kilometerleistung ging runter auf 5min30s. Aber da ich mich bekannterweise nicht gerne quäle war dies in Ordnung für mich, zumal eine Endzeit von unter 11 Stunden möglich war. Im Ziel stand meine Uhr dann letztendlich auf 10h47min45s. Kombiniert damit, dass ich den Wettkampf genossen habe, ich mir in der letzten Woche eine Erkältung eingefangen habe, ich außer beim Schwimmen keine Krämpfe hatte, mein Magen nicht rebelliert hat und auch meine Muskulatur den Umständen entsprechend funktioniert hat, war dies bisher mein größtes sportliches Erlebnis. Kommentare
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